Handball als Mannschaftssport bedeutet auch Verpflichtungen und Chancen

Damit eine Handballmannschaft funktioniert, muss allen Beteiligten klar sein, was von ihnen erwartet wird. Es gibt festgelegte  Trainingszeiten und Spieltermine, die für Trainer und Spieler verpflichtend sind. Anderenfalls ist das Miteinander in einer Mannschaftssportart wie Handball nicht möglich. Als Mitglied einer Mannschaft geht der Spieler eine Verpflichtung ein. Dem sollten sich auch die Eltern bewusst sein und den Trainer in diesem Punkt unterstützen. Denn sie sind es, die dem Kind vermitteln müssen, dass das Training ein feststehender Termin ist, auch wenn kurzfristig die Verabredung mit einem anderen Freund oder ein anderer Termin attraktiver erscheint.

Gute Kommunikation beugt Problemen vor

Terminabsprachen sollten von beiden Seiten möglichst früh erfolgen. So kann der Trainer die verpflichtende Teilnahme bzw. eine rechtzeitige begründete Absage erwarten. Für die Eltern sollte allerdings klar sein, dass sie Termine nicht leichtfertig absagen – eine gewisse Kompromissbereitschaft ist hier eine entscheidende Voraussetzung für das erfolgreiche Miteinander. Dazu hat man im Ligaspielbetrieb eine sportliche Verantwortung den anderen Mannschaften gegenüber. Am Ende ist auch ein nicht unerheblicher finanzieller Schaden für den Verein damit verbunden, wenn eine wiederholte Spielabsage zum Rückzug einer Mannschaft führt.

Bei der Terminfindung kann man es nicht allen Recht machen

Es erscheint durch soziale Medien und WhatsApp ganz einfach, Entscheidungen in Gruppen zu diskutieren und dann gemeinsam zu treffen – doch dies ist leider nicht die Realität. Letztlich kann man als Trainer nicht immer alle Beteiligten in den Entscheidungsprozess einbeziehen, geschweige denn alle individuellen Bedürfnisse angemessen berücksichtigen. Bei einer Handballmannschaft müssen die Beteiligten Kompromisse eingehen und gemeinsam tragen. Daher sollte der Trainer sich zwar an den verschiedenen Interessen orientieren, letztlich aber den gemeinsamen Weg vorgeben. Dies ist dann auch von den Eltern so zu akzeptieren.

Diese Grundsätze sind ein Teil unseres Mannschaftssports

Neben den sportlichen Inhalten und Fertigkeiten sind es eben auch Werte und Fähigkeiten, die gemeinsam von allen Beteiligten getragen werden (müssen). Es ist eine Chance für alle sich dieses Denkens zu bemächtigen und die gesellschaftliche Verantwortung auch zu leben.

Mit Herz und Verstand für unseren Sport, unseren Verein und diese Fähigkeiten.

Persönliche Kompetenz Selbstvertrauen
Selbstdisziplin
Selbstreflexion
Engagement
Motivation
Neugier
Belastbarkeit
Eigenverantwortung
Soziale Kompetenz Teamfähigkeit
Einfühlungsvermögen (Empathie)
Menschenkenntnis
Kommunikationsfähigkeit
Integrationsbereitschaft
Kritikfähigkeit
Umgangsstil
Methodische Kompetenz Präsentationstechniken
Umgang mit Neuen Medien
Strukturierte und zielorientierte Arbeitsweise
Analytische Fähigkeiten
Problemlösungskompetenz
Stressresistenz
Organisationstalent
Zeitmanagement

 

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