Die “Jungen Wilden” des NHV vor dem Nachholspiel gegen die HSG Siebengebirge

(nhv/JF) Am Dienstag den 23.11.21 findet, zur besten Fußball Champions League Zeit (20:30 Uhr), das Nachholspiel der Jungen-Wilden gegen die HSG Siebengebirge statt. 

Das eigentlich für den 30.10. angesetzte Spiel, wurde aufgrund von bis dahin ungeklärten Bedingungen im Hammfeld verlegt. 

Aber auch das Nachholspiel steht für die Neusser nicht unter dem allerbesten Stern. Neben dem Langzeitverletzten Daniel Zwarg, muss das Team auch weiterhin auf Sebastian Barentzen verzichten. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter Kapitän Steven Kurth und Henrik Ingenpaß. 

Definitiv verzichten müssen die Jungen-Wilden allerdings auf ihren Cheftrainer Gilbert Lansen, der krankheitsbedingt nicht bei der Mannschaft sein kann. Das Abschlusstraining und am Spieltag selbst wird Co-Trainer Julian Fanenbruck übernehmen. 

„Die Erkältungs- und Grippesaison macht leider auch vor uns nicht Halt. Aber das müssen wir so annehmen und uns auf die Dinge konzentrieren, die wir selbst beeinflussen können und das ist unser Spiel” – so Julian Fanenbruck. 

Und das Spiel der Quirinisstädter ließt sich in der Gesamttabelle gar nicht so schlecht. Mit 6:6 Punkten und einem Spiel Rückstand liegt man zur Zeit auf Platz 7, kurz hinter den zu Saisonbeginn als Topfavoriten gehandelten OSC Rheinhausen und TV Korschenbroich. 
Bei einem Sieg mit mehr als 3 Toren könnte man sogar an dem erstgenannten OSC vorbeiziehen und sich bis zum Wochenende Platz 6 sichern. 

Dass das allerdings kein Spaziergang wird, ist auch dem Co-Trainer der Jungen-Wilden bekannt. „Die momentane Tabelle zeigt auf keinen Fall die Leistung der HSG. Sie spielen einen deutlich besseren Handball, als Tabellenplatz 13 aussagt. Die HSG Siebengebirge reißt mit einem ähnlich jungen Team an, wie wir es haben und hat häufig gezeigt dass sie ein hohes Tempo gehen können und über viel Qualität im Angriff verfügt. Allerdings spielen wir zu Hause und haben wieder ein überragendes Publikum an unserer Seite. Da wollen wir in jedem Fall ungeschlagen bleiben!”

Rückraumspieler Tim Dicks geht ebenso motiviert in die wichtige Partie gegen die Handball-Spielgemeinschaft. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen können. Trotz der angeschlagenen Spieler ist die letzte Trainingswoche sehr gut verlaufen und wir werden bereit sein!

Die 4. Welle – aus Sicht eines Handballvereins

(nhv/ME) Die aktuelle Lage der Corona-Pandemie erfordert auch seitens der Verantwortlichen im Handballsport konsequente Maßnahmen, um mit dem Rest Hoffnung eine Saison trotz Covid-19 zu bestreiten. Kontaktbeschränkungen und schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der pandemischen Verbreitung des Coronavirus werden sich in den Coronaschutzverordnungen und den Richtlinien für den Kontaktsport niederschlagen. Es gilt nun nicht zu reagieren sondern zu agieren.

Wir werden eine konsequente 2G-Umsetzung und bei weiterer Eskalation der Gesamtlage 2G+ – Zugangsregeln verfolgen.

Mit der Wiedereinführung der kostenlosen Bürgerteste bringt dies neben Appellen an Impfung und Boostern die einzige Chance den Trainings- und Spielbetrieb aufrechtzuerhalten.

Wir müssen uns diszipliniert auf der Platte und Tribüne an die AHA+G Regeln halten. Die zwischenzeitliche Erleichterung und Befreiung der Maskenpflicht am Platz bei Einhaltung der 3G-Regeln waren offensichtlich nicht ausreichend.

Wer jetzt bis „auf die letzte Rille“ bei voller Ausreizung des im Rahmen der Coronaschutzverordnung Möglichen auf ein „Augen zu und durch“ bzw. „Abwarten was der Verband sagt“ setzt, hat aus der schmerzlichen Vergangenheit nichts gelernt.

Wir werden massive Probleme haben, die Motivation für Sport und im Speziellen unseren Kontaktsport Handball zu erhalten. Spielabsagen und Mitgliederschwund ist eine akute Gefahr für Breiten- und Leistungssport. Damit verbunden sind die finanziellen Belastungen für den Verein ohne weitere Hilfen von offizieller Seite kaum – oder auf bisherigen Niveau gar nicht – aufrecht zu erhalten. Einnahmen wie z.B. Eintrittsgelder, Catering u.ä. können Vereine schon seit langem nicht mehr in gewohnter Manier realisieren.

Der Vereinssport ist eine wichtige Säule für unsere Gesellschaft, da für die soziale, gesundheitliche und psychologische Lage der Verein ein wichtiger Halt für Aktive und Fans darstellt und darstellen kann.

Die Jugend steht im Mittelpunkt des Interesses und bedarf einer noch deutlicheren Zuwendung und Beachtung durch die Verwaltung und Politik – denn wenn wir jetzt nicht alle Weichen richtig stellen, wird der Vereinssport und der Neusser Handballverein im Besonderen, diese durch Covid-19 verursachten Beschränkungen kaum überstehen.

Wir müssen uns gemeinsam auch lautstark bemerkbar machen und die Verantwortlichen und Mitstreiter auf diese Situation hinweisen und um Unterstützung bitten. Diese muss sowohl finanzielle und Ressourcen unterstützende Maßnahmen umfassen. Daher sind Politiker, Sponsoren und alle Aktiven und Freunde gefordert, gemeinsam an dem Fortbestand der Vereine und unserem geliebten Handballsport zu arbeiten und … zu kämpfen.

Diese Krise überstehen wir mit Demut, Verzicht und einer unbändigen Hoffnung oder Glauben, dass eine Gemeinschaft mit Solidarität und Verantwortung große Herausforderungen übersteht. Das sollten Handballer vorleben und mit Inhalt füllen. Wir können 1. Welle und zweite Welle… lasst uns die 4. Welle angehen.

Es ist Crunchtime. Lasst Euch impfen und boostern und … „Wir sind ein Team!“

Zurück im Wohnzimmer des Handballs in Neuss – endlich wieder im Hammfeld!

Es war angerichtet. Nach langer Abstinenz konnten wie endlich wieder zu einem Heimspieltag ins Hammfeld einladen und wurden am Ende des Tages von einer mitreißenden 4.Liga Leistung der “Jungen Wilden” belohnt.

Der HC Weiden 2018 lernte Dank unserer Fans kennen, warum die Hammfeldhalle für den NHV über die vielen Jahre zu einem Rückhalt geworden ist – Emotionalität und geschlossene Unterstützung eines Neusser Publikums, dass sich nach diesem Tag sehnte und auch Dank der fleißigen Trommler der A-Jugend dies lautstark zum Ausdruck brachte.

Pure Emotion im HAmmfeld

So konnten die knapp 200 Zuschauer von Gilbert Lansen super eingestellte Truppe anfeuern, die nach brillantem Start schnell 6:1 in Front lagen. Paul Dreyer lieferte zum Frust der Gegner aus Weiden wieder einmal ab und konnte auf eine beherzte Abwehr vor sich bauen. Im Angriff wurden “DIe Jungen Wilden” durch Tempospiel und guter Übersicht von Til Klause zum Problem der Weidener Abwehreihe. Am Kreis zeigte Aaron Jennes wie man Räume nutzt, die durch Daniel Küpper-Ventura und Eric Böhnke ein ums andere Mal aufgesperrt wurden.

Mit 14:10 ging es in die Kabine und das Publikum war mehr als zufrieden mit 30 Minuten 4.-Liga Handball der attraktivsten Art. Nach dem Wiederanpfiff starteten die Jungs ihrem Namen gerecht mit einem wilden 7:2 Lauf, der die Bestrebungen der Weidener Fuß zu fassen nicht leichter machte. Trotz einiger “Hängerminuten” – die Trainer Lansen vortrefflich korrigieren konnte – und einigen Fans Erinnerungen an ähnliche Situationen in der Vergangenheit aufleben ließ – spielten “Die Jungen Wilden” das Ding vor einer begeisterten Kulisse nach Hause und ließen HC Weiden 2018 mit einem 31:24 keine Chance.

So klang es “Steht auf wenn ihr Neusser seid” und “NHV! NHV!” sowie dem obligatorischen “Humba Täterä” von der altwürdigen Tribüne und das Leben war zurück in der bis Ende September als Impfzentrum genutzten Halle. Das Jubelvideo wurde noch in der Nacht von über 500 Personen in den ersten 12 Stunden nach Abpfiff angeschaut und es waren viele Stimmen, die der Erleichterung diese emotionalen Momente wieder erleben zu können, anzumerken.

Der Halt und die Solidarität, den der Handballsport den vielen Aktiven und Fans in einer von Covid-19 gebeutelten Zeit gibt konnte nicht besser als in der Hammfeldhalle (ehemals Impfzentrum) zum Ausdruck gebracht werden.

Der Dank gilt allen, die dieses Erlebnis wahr gemacht haben. Wir werden weiter die Rahmenbedingungen gestalten, um diese hoffnungsvollen Momente erfahrbar zu machen und wünschen allen Handballfreunden und die, die es werden wollen bleibt fröhlich und gesund und kommt zum NHV ins Hammfeld um den Sport und am Ende uns zu feiern.

NHV-Damen ohne Punkte beim Auswärtsspiel in Überruhr


(nhv/TM) Am vergangenen Sonntag stand für die Damen des Neusser HV das nächste Meisterschaftsspiel auf dem Programm – es ging zum Gastspiel bei der SG Überruhr 3 in die Sporthalle Klapperstraße. 


Der mit 14 Spielerinnen gut gefüllte Spielberichtsbogen auf Seiten des NHV sah durchaus vielversprechend aus – das gleich 6 Spielerinnen angeschlagen in die Partie gingen war hieraus allerdings nicht abzulesen. 


Den besseren Start in die Partie legte der Gastgeber aus Überruhr hin (7:5, 14. Minute), es folgten eine Auszeit und anschließend 10 starke Minuten unsererseits in den wir uns dank eines 7:2-Lauf bis zur 24. Minute erstmals auf 3 Tore absetzen konnten. Überruhr steckte nicht auf, konnte wieder aufholen und kurz vor der Halbzeit dann auch zum 13:13-Halbzeitstand ausgleichen. 


Eine Schwächephase nach der Halbzeit, in der wir insbesondere in der Abwehr kaum Zugriff auf das Spiel bekamen, hatte zur Folge, dass sich Überruhr bis zur 46. Minute erstmals und komfortabel mit 4 Toren auf 21:17 absetzen konnte. Unser Team steckte nicht auf, verkürzte nochmals auf 2 Tore, musste sich dann am Ende aber mit 28:25 geschlagen geben. 


„Wir haben heute ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe gesehen, die Phase nach der Pause bis zur Mitte der 2. Halbzeit hat uns trotz kämpferischer Leistung heute leider um einen möglichen Punktgewinn gebracht“, resümiert Trainer Tim Micus nach dem Spiel.

Weiter geht es für unsere NHV Damen nach einem Spielfreien Wochenende erst am 27. November, wenn um 17:30 Uhr der SV Wipperfürth in der Hammfeld-Halle zu Gast ist. 


NHV: Pult; Honnef (5/5), Gieseler (4/3), Müller, Blank (je 3), Hamacher, Ippers, Firsthoff (je 2), Birkholz, Kartal, Becker, Plath (je 1), Kaminska, Penner. 

NHV männliche U19 meldet sich mit souveränem Sieg gegen HSG Homberg-Rheinhausen zurück

(nhv/JF) Nach einer unnötigen Niederlage am vergangenen Wochenende in Gummersbach meldet sich die A1-Jugend des Neusser HV mit einem souveränen Sieg über die HSG Homberg-Rheinhausen zurück in der Regionalliga Nordrhein. Dies gelang trotz einem dezimierten Kader.

Endlich wieder im Wohnzimmer des Handballs in Neuss – der Hammfeldhalle. Die Fans brachten Dank mitreißender Leistungen die Halle zum Leben und zum emotionalen Hexenkessel als Rückhalt für die NHV-Mannschaften.

Die Jungs von Trainer Julian Fanenbruck legten, vor gut 200 lautstarken Zuschauern in der Neusser Hammfeldhalle, von Beginn an gut los und konnten nach 3 gespielten Minuten mit 3:0 in Führung gehen. 
Die Gäste aus Duisburg ließen sich aber nicht einfach abschütteln und hielten vor allem Mitte der zweiten Halbzeit, mit einer taktischen Umstellung sehr gut dagegen und gingen in der 14. Minute sogar mit 5:6 in Führung. 


Dies sollte aber auch die einzige Führung der Gäste in dem Spiel bleiben. 

Gesprächsbedarf – hatte Trainer Julian Fanenbruck, in einer schwächeren Phase in der ersten Halbzeit


Nach einem Timeout des NHV konnte man sich auf die Defensive des Gegners besser einstellen und fand vermehrt Lösungen um zum Torerfolg zu kommen (8:6 in der 21. Minute).  Es dauerte allerdings bis zur 29. Minute, ehe man sich über 2 schnelle Tore, zum Halbzeitstand 12:8 absetzen konnte. 

„Unsere Chancenauswertung war heute etwas besser als noch in Gummersbach, aber immernoch nicht 100%ig zufriedenstellend. Wir haben durch unsere sehr stabile Abwehr Homberg zu langen Angriffen gezwungen und sind daher auch nicht so häufig in den Angriff gekommen wie gegen Gelpe. Dennoch müssen wir in 2-3 Situationen einfach noch einen Tick cleverer und sicherer werden um die ein oder andere Torchance mehr herauszuspielen.” – resümiert Fanenbruck. 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellten die Nüsser Jungs ihre Fehlerquote gen Null und starteten, angetrieben von einer überragenden Defensivleistung, den Tor-Express und gingen in der 37. Minute mit 15:8 in Führung. 
Allen voran Jon van Thriel zeigte in der Defensive eine nahezu überragende Leistung und ließ kaum Torchancen über die rechte Angriffsseite der Duisburger zu. 

Dank der starken Verteidigung ging man in der 52. Minute mit 21:13 in Führung und konnte einen Gang zurück schalten und auch den Spielern aus der A2 (Max Fröhling & Thomas Brockmann) Spielzeit geben. 
Am Ende stand für die Jungs aus der Quirinisstadt ein souveräner und fast ungefährdeter 24:18 Sieg auf der Anzeigetafel. 

Bildunterschrift: Jon van Thriel (mittig in rot) konnte gestern in der Defensive nur selten überwunden werden!

Abwehrchef Fabio Dicks sieht den Spielverlauf ähnlich wie sein Trainer. „Wir haben in der Anfangsphase wieder einiges liegen gelassen. Erst in der zweiten Halbzeit haben wir so richtig aufgedreht und unsere Würfe konzentriert genommen. Besonders aber defensiv haben wir heute extrem stark gespielt.”

Fotos wie immer von unserer “Bildmaschine” © Ralf van Thriel – Sportfotografie

Für den NHV: Nusch, Kremer (beide Tor), Reiswich (2), Friess (1), Dicks (1), Helbach (3/2), Goldmann, Brockmann, Neußer (3), Danker (6), Fröhling, Rothkopf (7), van Thriel (1)

Die „Jungen Wilden“ erstmals im Hammfeld – der alten Heimat des NHV

(nhv) Das Team um Cheftrainer Gilbert Lansen musste nach einer verlängerten Herbstpause leider wie berichtet eine knappe Niederlage in Gummersbach hinnehmen. Als Antwort haben sich „Die Jungen Wilden“ vorgenommen mit einer Fortsetzung der starken Heimserie zu antworten.

Zu Gast ist der HC Weiden 2018, der aktuell einen Tabellenplatz unter unserer Mannschaft belegt und ebenfalls hungrig nach einer knappen Auswärtsniederlage ist.

“Meine Jungs sind gut drauf, zumal wir letzte Woche in Gummerbach große Teile des Spiels diktieren konnten. Diese Woche wollen wir unsere Heimserie fortsetzen und die nächsten zwei Punkte holen. Das Spiel von letzter Woche haben wir gründlich analysiert und wollen diesmal wieder mit einer guten Abwehr und dynamischen Tempohandball unsere Fans begeistern und unser Punkte Konto ausgleichen”, fasst Gilbert Lansen zusammen.

„Die Jungen Wilden“ vermissen weiterhin den langzeitverletzten Daniel Zwarg (Schlüsselbeinbruch) und Sebastian Barentzen, der sich im letzten Spiel eine Bänderverletzung zugezogen hat.

Corona-Fall

Aufgrund eines Corona-Falls (PCR-Test positiv) in der Mannschaft können wir leider heute Abend das geplante Spiel der M3 Kreisklasse Männer Gr.1, Neusser HV III – TuS Reuschenberg II nicht stattfinden lassen.

Gemäß der Prozesskette des Gesundheitsamtes werden nun weitere Maßnahmen durchgeführt um mit gebotener Vorsicht und Rücksicht den Trainings- und Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.

Weibliche C ersatzgeschwächt angetreten

(nhv/WS) Mit Pinelope Dadaros, Leana Below und Lena Hrsto fehlten gleich drei Spielerinnen im ersten Meisterschaftsspiel gegen die Bergischen Panther.

Erst in der 11. Minute konnte Majabou Malang den ersten Treffer zum 7:1 werfen. 17:3 stand es zur Halbzeit. Unsere Mädels fiel es schwer sich gegen die robust stehende Deckung der Gäste durchzusetzen.

In der 2. Halbzeit konnte sich Majabou häufiger in Szene setzen und sie war mit 5 Toren erfolgreichste Werferin. Am Ende hieß es 37:11 für den Bergischen Panther. 


Es spielten im Tor: Maja Langen und Liv Bandau
Im Feld: Judith Quirmbach (3), Thuy Linh Huynh (2), Emma Studtfeld, Chiara Weber, Majabou Malang (5), Samantha Sheppard (1), Mila Toshevska, SorayaMahrach, Huda Mahrach

“Junge Wilde” im Herzschlagfinale knapp von HC Gelpe/Strombach geschlagen

(nhv/GL) Nach 3 Wochen ohne Spiel ging es für die jungen wilden zum Tabellenzweiten nach Gummersbach. 

Zu Anfang tat sich unsere Mannschaft in der Abwehr schwer und man war oft zu passiv und hat den Gegner einfach gewähren lassen. 

Dafür konnte man im Angriff die ein oder anderen schönen Spielzug zum Tor Erfolg bringen. Als auch die Abwehr sicherer stand war es ein offenes Spiel und die Führung wechselte immer zwischen den Teams. Mit etwas Pech geht man mit einer 15:14 Rückstand in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit kommt man wacher und aggressiver in die zweite Halbzeit. Man konnte sich tatsächlich bis 5 1/2 Minuten vor Ende mit einem 26:23 vom Gastgeber absetzen. Aber nun sollte gar nichts mehr funktionieren. 36 Sekunden vor dem spielende steht es 26:26. Unser Coach Gilbert Lansen gab eine klare Marschroute. Die “Jungen Wilden” setzten dies auch um, allerdings führte die Aktion zu einem Fehlwurf leider ohne weiteren Ballbesitz.


18 Sekunden vor Schluss gegnerischer Ballbesitz und TeamTimeOut Den darauf gespielten Kempa können die Neusser nur mit einem 7m Foul stoppten.  Trotz herausgespielter Führung kurz vor Ende reichte es dann doch nicht.

Endstand 27:26 für HC Gelpe/Strombach gegen unsere “Jungen Wilden”. Tabellenführung für den Gegner.

“In den letzten 5minuten traute keiner den Sack mehr zuzumachen. Alle hatten Angst einen Fehler zu machen. Dieses Spiel MUSS gewonnen werden, wir belohnen uns nicht für ein gutes Spiel. Aber am Ende merkt man auch nur 5 Minuten können in dieser Liga alles entscheiden”, so das Fazit unseres Trainers Gilbert Lansen.

In den nächsten Wochen geht es nun gegen direkte Konkurrenten auf Punktejagd!

Damen mit Erfolg im heimischen Hammfeld

(nhv/TM) Mehr Heimspiel geht nicht! Endlich wieder ein Heimspiel im heimischen Hammfeld stand für die Damen nach über einem Jahr Abstinenz am vergangenen Samstag auf dem Programm. In ihrem 5. Saisonspiel empfing die Mannschaft um Trainer Tim Micus den SV Heißen. 

Wer an diesem Samstag mit dem Ziel eine Booster-Impfung zu erhalten das Hammfeld aufsuchte tat dies vergebens, die rund 30 Zuschauer kamen jedoch um sich die Verbandsliga-Begegnung anzusehen.  

In einer auf der Anzeigetafel zu nächst ausgeglichenen Partie konnten wir uns bis zur 12. Minute erstmals auf 3 Tore absetzen (7:4). Es folgte eine Auszeit der Gäste aus Mülheim und anschließend ein Spiel auf Augenhöhe. Wir schafften es bis zur Halbzeit zwar immer mal wieder uns auf 4 Tore abzusetzen, Heißen wiederum verkürzte aber auch immer wieder auf 2 Tore. So wurde beim Stand von 13:11 die Seiten gewechselt. 

Wer zu Beginn des 2. Durchgangs erneut mit einem Spiel auf Augenhöhe rechnete rieb sich verwundert die Augen. Der NHV-Express kam ins Rollen und erhöhte kurze Zeit später auf 18:11. Auch zwei Auszeiten auf Seiten der Gäste (32. und 42.) konnte unsere Mannschaft nicht mehr stoppen. Immer wieder kamen wir zu Ballgewinnen und netzten auf der anderen Seite mit dem unbedingten Willen ein Tor zu erzielen ein. Spätestens als Captain Annika Honnef in der 44. Minute zum ersten Mal auf 10 Tore erhöhte (23:13) schien die Partie entschieden. Zwischenzeitlich konnte unser Team dann sogar noch auf 12 Tore erhöhen, ins Ziel kam man mit einem verdienten 34:24-Erfolg. 

„Das wir gegen Heißen gewinnen können stand für uns vor dem Spiel fest, das wir das Spiel am Ende so deutlich gestalten konnten stimmt mich umso glücklicher“, fasst Trainer Tim Micus den Auftritt seiner Mannschaft zusammen. 

Weiter geht es für die NHV Damen am kommenden Sonntag mit einem Gastspiel bei der SG Überruhr 3 (16:00 Uhr, SpH Klapperstraße). 

NHV: Pult; Hamacher (8), Honnef (7), Müller, Ippers (je 4), Birkholz, Forsthoff, Becker (je 3), Kartal, Gieseler (je 1), Penner, Plath, Kaminska.