Auf diesen Tag haben wir alle gewartet.

(nhv/ME) Emotionen pur bei sportlich kämpferischen Leistungen und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, die den Neusser Handballverein e.V. bei seinem Neustart begleitet.

Trainer Gilbert Lansen setzte mit den „Jungen Wilden“ am Ende eines langen Handballtages mit dem 23:22-Heimsieg gegen einen von vielen favorisierten OSC Rheinhausen, den gelungenen Schlussakkord, der von der Tribüne mit skandierenden „NHV! … NHV! …“ begleitet wurde.

Zuvor siegte die männliche D-Jugend mit Uwe Klause in einem engagierten Spiel gegen die SG Unterrath mit 19:13.

Die 2. Herren konnten krankheitsbedingt mit einem stark dezimierten Kader, der mit Anleihen der A-Jugend spielen musste,
leider gegen die Vertretung der SG Unterrath ihren Bezirksligastart nicht gewinnen und überließen den Gegner mit einem 20:31 einen deutlichen Sieg.

Die 1.Damen hingegen feierten mit ihrem Trainer Tim Micus ausgelassen einen umkämpften 20:19 Sieg gegen Mettmann-Sport und konnten einen ersten Akzent in der Verbandsliga setzen. Der Jubel der Damen wurde dann auf der Tribüne beim Start in die Regionalliga der „Jungen Wilden“ gegen den OSC Rheinhausen von Olaf Mast fortgesetzt.

Trotz der frühen roten Karte gegen Eric Böhnke gestalteten die Spieler vor der Kulisse der engagierten Fans und unter „NHV…! NHV…! „ Anfeuerung ein intensives und mitreißendes Handballspiel. Die einsatzbereite und kämpferische Teamleistung war entscheidend und die Fans in der Halle konnten sich davon überzeugen, dass „Die Jungen Wilden“ ihrem Kampfnamen gerecht wurden.

Am Ende des Tages im Jahnstadion waren es viele Eindrücke, die uns darin bestärken den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten. Handball gehört nach Neuss – und das tragen wir in unserem Namen und unseren Herzen. „Der Neusser Handballverein e.V. ist wieder da“ schreibt Dirk Sitterle in der NGZ des heutigen Tages.

Der NHV lebt von seinen Mitstreitern auf und neben der Platte und von Handballfreunden, die uns unterstützen und daran glauben, dass Handball verbindet und gesellschaftlich verwurzelt ist.

An dieser Stelle müssen die Verwaltungen der Stadt Neuss und des Rhein-Kreis Neuss erwähnt werden. Trotz der schwierigen Situation mit dem Verlust der Heimspielstätte „Hammfeld“ aufgrund der Installation des Impfzentrums des Rhein-Kreis Neuss und den Corona-bedingten Absagen des QuirinusCup und des Ligabetriebs konnte eine Zwischenlösung mit dem Jahnstadion gefunden werden. Die dafür notwendigen Rahmenbedingungen konnten wir mit dem Sportamt realisieren und freuen uns auf einen Wiedereinzug in unser altes Hammfeld. Wobei nach Aussagen des Rhein-Kreis im kommenden Jahr unsere geschichtsträchtige Halle an der Anton-Kux-Str. einer umfassenden Renovierung unterzogen wird. Diese Aussichten machen Hoffnung für Fans und Aktive. Ein großes Dankeschön an alle Verantwortlichen in der Verwaltung!

Zwei Personen zum Abschluss, ohne die es keine Ereignisse, wie diesen wunderbaren Handball-Samstag geben würde:

Josip Jurisic, unser unermüdlicher sportlicher Leiter, hat eine Truppe mit den „Jungen Wilden“ zusammengestellt, die soviel mehr als eine sportliche Leistung darstellt. Wir sehen Dank Josip ein Team, welches durch Zusammenhalt, Freundschaft und Willen glänzt und in der Lage ist, mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren uns zu zeigen, wie man hoffnungsvoll in die Zukunft schaut.

Volker Staufert, dem wir großen Dank für sein Engagement über viele Jahre schulden. Seine Unterstützung lässt uns einen Spielbetrieb auf diesem Niveau realisieren und wir freuen uns mit ihm und den Partnern Special Olympics Nordrhein Westfalen, Westdeutscher Handballverband, Handballschule Oberberg und Tandemstiftung Burkhard Zülow das neue Projekt „Handball – inklusiv“ ins Leben zu rufen.

Der Neusser Handballverein e.V. ist ein Verein aus der Mitte der Gesellschaft für die Gesellschaft. Wir freuen uns Euch/Sie zum nächsten Heimspiel zu begrüßen und die Geschichte Handball in Neuss weiterzuschreiben.

Alle Bilder © Ralf van Thriel – unser engagierter Sportfotograf…. Danke Ralf

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