Kategorie: „Die Jungen Wilden“

David Jurisic wechselt zum Zweitligisten Wilhelmshaven

(nhv/ME) mit einem lachenden und einem weinenden Auge geben wir hiermit bekannt, dass David Jurisic mit sofortiger Wirkung zum Zweitligisten WHV nach Wilhelmshaven wechselt.

In einer Phase, in der alle Handballer auf die Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetrieb sehnsüchtig warten, wurde David von dem professionellen Team angesprochen und ihm die Chancen dargelegt, die einem jungen Talent ganz neue Dimensionen für die Weiterentwicklung bieten.

Schon nächste Woche steigt er in die aktive Arbeit auf der Platte im neuen Trikot ein und wird uns natürlich als Botschafter des Neusser Handballverein erhalten bleiben. Die Verbundenheit zu den „Jungen Wilden“, die zum Teil durch Freundschaften seit der frühesten Jugend und den Anfängen der handballerischen Ausbildung zurückreichen, ist eine stabile Basis für David und wir freuen uns gemeinsam mit seinem Team über die große Chance, die sich ihm im Norden der Republik eröffnet.

Die Planungen für „Die Jungen Wilden“ sind natürlich auch auf vollen Touren, und so werden wir schon bald auch für unser Regionalligateam tolle Neuigkeiten veröffentlichen.

Drücken wir alle gemeinsam David die Daumen, dass er im neuen Team erfolgreich und gesund seine handballerische Karriere weiterführt.

Pech für unseren „Jungen Wilden“ David Jurisic

(nhv/JF) Der Kroatische Handballverband sagt den Lehrgang der U19 Nationalmannschaft ab.

Am vergangenen Dienstagmittag hat der kroatische Handballverband den Lehrgang für die U19 Nationalmannschaft, aufgrund der vorherrschenden Corona-Pandemie, abgesagt.

Mit von der Partie wäre auch der 18 jährige Spieler des NHV, David Jurisic gewesen. Noch wenige Tage zuvor bekam der junge Neusser Handballer die frohe Nachricht per E-Mail nach Hause. Für den 1,98m großen Shooter im rechten Rückraum wäre es sein zweiter Lehrgang in der kroatischen Heimat gewesen.  Vom Verband war zur Vorbereitung auf die anstehende EM in Slowenien ein einwöchiges Trainingslager (02.11 – 08.11.2020) in Zagreb geplant.

„Ich habe mich über die erneute Einladung aus Kroatien extrem gefreut. So ein mehrtägiger Lehrgang ist für mich eine große Chance mich sportlich weiter zu entwickeln. Es ist schade, aber auch verständlich dass der Lehrgang abgesagt wurde. Ich werde die 4 Wochen im Lockdown maximal nutzen um noch fitter zum nächsten Lehrgang nach Kroatien zu fahren.“ – so der ambitionierte Neusser.

David Jurisic ist 2002 in Neuss geboren und hat von 2005 bis 2018 beim Neusser HV und den Rhein Vikings den größten Teil seiner handballerische Jugend verbracht, bevor es ihn dann für eine Saison nach Dormagen in die A-Jugend Bundesliga zog. Bereits mit 16 Jahren machte er seine ersten Erfahrungen in der 2. Handball Bundesliga bei den Rhein Vikings. Seit dieser Saison spielt das junge Talent wieder für seinen Heimatverein den Neusser HV und sorgt auch hier wieder für viel Wirbel im Angriff. Nach 3 gespielten Partien verbucht der Linkshänder im rechten Rückraum bereits 15 Tore und ist damit der beste Schütze bei den „jungen Wilden“.  

Wann der Lehrgang der Nationalmannschaft nachgeholt wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Sicher ist aber, dass David Jurisic alles reinlegen wird um an der EM im Januar in Slowenien teilnehmen zu können. 

Bestürzung bei den „Jungen Wilden“ – Spielbetrieb im HNR unterbrochen

(nhv) Gestern wurde es zur Gewissheit, was viele bereits befürchtet hatten. Die Saison in der Regionalliga Nordrhein ist ausgesetzt. Vorerst bis zum 15.11.2020. Dennoch ist dies nach dem vielversprechenden Start eine herbe Zäsur.

So haben die „Jungen Wilden“ die letzten Trainingseinheiten stark im individuellen Bereich gearbeitet und wichtige Erkenntnisse aus der Videoanalyse der ersten Partien gewonnen und sind zuversichtlich auch weiter für frischen Wind und spannende Partien in der 4. Liga zu sorgen.

So wurde nach dem Verbot des Kontaktsports in Duisburg sogar geplant das Spiel gegen den OSC Rheinhausen ins Hammfeld zu verlegen und bereits am kommenden Sonntag das langersehnte erste Heimspiel in der wieder nutzbaren Hammfeldhalle zu absolvieren. Da wurde allerdings wieder einmal das elende Corona-Virus zum entscheidenen Gamechanger in der ursächlichen Bedeutung und die Sorge um die Gesundheit hatte erste Priorität.

Alle für uns maßgeblichen Verbände und der Handballkreis Düsseldorf setzen den Spielbetrieb bis zum 15.11.2020 aus. Im Anhang der Wortlaut des HNR-Vorstands vom gestrigen Tage.

Wir wünschen allen Handballern und Aktiven Kraft und Motivation diese Krise zu überwinden und arbeiten auf allen Positionen mit allen Kräften daran Trainingsformen und Maßnahmen zu entwickeln um unter den allgemeinen CoronaSchuVO unsere Fitness und Spielfreude zu erhalten um bei einem hoffentlich baldigen Restart bereit zu sein jung und wild auf die Platte zu gehen.

Der Handball Nordrhein e.V. zur Spielaussetzung:

22.10.2020

Liebe Mitglieder, Vereine, Spielerinnen und Spieler und Verantwortliche,

nach intensiven Gesprächen innerhalb des Vorstandes hat der HNR aufgrund der aktuellen Situation entschieden, die Saison in den Ligen des HNR bis zum 14./15.11.2020 einschließlich vorerst zu unterbrechen. Aufgrund der Inzidenzzahlen und der Tatsache, dass diese Zahlen im gesamten Verbandsgebiet fast durchgehend sehr hoch liegen, ist eine Saisonfortsetzung aus unserer Sicht nicht mehr zu verantworten.

Der HNR ist sich dabei nicht nur der Verantwortung bewusst, die Saison zu ermöglichen, sondern auch der Verantwortung für die Gesundheit aller Beteiligten. Diese ist aktuell entscheidend und von größerer Bedeutung. Der HNR wird die Situation weiterhin intensiv beobachten und behält sich eine Verlängerung bzw. Verkürzung der Unterbrechung bei einer Entwicklung der Coronalage, die dies erfordern oder zulassen würde, ausdrücklich vor.

Dabei wird diese Entscheidung rechtzeitig an alle Vereine und Verantwortlichen kommuniziert, damit Planungssicherheit und die Möglichkeit der Organisation der notwendigen Nachholspiele gewährleistet wäre.


Uns ist bewusst, dass die Entscheidung für manchen zu kurzfristig mit Blick auf den Spieltag am kommenden Wochenende erfolgt, jedoch müssen wir täglich abwägen, welche Entscheidung unter Abwägung aller Aspekte die sinnvollste Lösung darstellt.


Lutz Rohmer im Namen des HNR Vorstandes
Vorsitzender des Handball-Nordrhein e.V.

TuSEM Essen II – Neusser HV „Die Jungen Wilden“ 33:19 (16:12).

(nhv) Zum dritten Spiel fuhren die „Jungen Wilden“ unter der Fahne des NHV leider nur mit eingeschränktem Kader. Gerade im Rückraum sollte es mit dem Fehlen von Nikola, Steven und Til nicht leicht werden dazu waren Maros, Marko und Fabian aufgrund leichter Erkrankung in der Trainingsvorbereitung nicht im Vollbesitz der Kräfte. Letztlich sind diese Ereignisse natürlich Teil des Wettbewerbs und die Breite des Aufstellung kann auch solche Dezimierung kompensieren aber eben nicht vollständig ausgleichen. „Die Jungen Wilden“ brennen aber darauf in ihrer ersten Saison in der Regionalliga Nordrhein ihrem Namen gerecht zu werden und lassen Ausreden nicht zu.

So gelang es in den ersten Minuten mit TuSem Essen eine Partie auf Augenhöhe zu gestalten und bis kurz vor der Halbzeit konnte kein Team einen nennenswerten Vorteil herausspielen oder sich gar absetzen. 8:7 (18.), 9:9 (20.), 10:11 (24.), 11:12 (25.), 13:12 (28.)

Leider wendete sich das Spiel mit der roten Karte von David Jurisic kurz vor dem Gang in die Kabinen. Sein direkter Freiwurf traf leider – wie von allen Beobachtern so gesehen – unabsichtlich direkt ins Gesicht von Jordi Wiesz, so dass den Schiedsrichtern keine andere Wahl blieb als ihn vom Platz zu schicken. Die weitere Schwächung war für die „Jungen Wilden“ dann deutlich spürbar und man ging leider mit Rückstand (16:12) 30, in die Halbzeitpause.

Es gelang zwar bis zur 40. Minute in der Partie zu bleiben 19:15 (40.) in der Folge war aber der Kräfteverschleiß der „Jungen Wilden“ zu hoch und Essen konnte mit einer überzeugenden Leistung über ein 26:16 (50.) bis auf ein 33:19 (60.) davonziehen.

Die ersten 40 Minuten haben gezeigt, dass die „Jungen Wilden“ auf dem richtigen Weg sind, und trotz aller Widrigkeiten und dem zwangsweisen Verzicht auf eine Heimspielhalle und Trainingsmöglichkeit mit Haftmitteln kämpfen und auch starke Gegner vor schwierige Aufgaben stellen. Nun hoffen alle im Neusser Handballverein e.V., dass wir nach der Beseitigung des Wasserschadens endlich wieder in das Hammfeld einziehen können, unseren Trainingsbetrieb wieder normalisieren und im ersten „echten“ Heimspiel den ersten verdienten Erfolg der „Jungen Wilden“ in der Regionalliga Nordrhein verbuchen können.

Neusser HV: Dreyer, Schroif – Menze (1), Rosendahl, Barentzen (1), Pusch (3/3), Hajnik, Ingenpass (6), Wolfhagen, Vidovic (2), Jurisic (3), Küpper Ventura (3), Zarnekow, Schwabe.

3. Spiel der „Jungen Wilden“ in der Regionalliga Nordrhein gegen TuSEM Essen

Im dritten Auswärtsspiel der „Jungen Wilden“ geht es

am 02.10.2020
um 20:30 Anpfiff
auf der Magarethenhöhe, Lürmannwald 1d,
in 45149 Essen

zur 2. Herren von TuSEM Essen. 


Wir haben 30 Karten vorbestellt, die bei so einem Kracher sicher schnell vergeben sind. Bei Interesse bitte Mail an den Coach.

Die Essener haben in ihrem letzten Spiel die vor der Saison zu den Meisterschaftsfavoriten gezählte SG Ratingen mit 24:23 geschlagen.
Unser knapper Verlust von 25:26 gegen eben diese Ratinger in Erinnerung deutet auf ein sehr enges Spiel gegen die Essener hin.

Die Möglichkeit der Essener sich durch kurzfristige Ausleihen von Spielern ihrer Bundesligamannschaft oder der starken A-Jugend den Kader der 2. Vertretung zu unterstützen macht eine klare Prognose sicher nicht einfacher.

„Wir wollen unser Spiel den Essenern aufdrücken und konzentrieren uns nicht in erster Linie auf die Optionen des Gegners.“, so ein optimistischer Trainer Lansen. 

TuSEM ließ das Spiel von Sonntag Nachmittag auf Freitagabend vorverlegen. Dadurch bleibt nach dem Spiel gegen Aachen nur eine verkürzte Trainingswoche für „Die Jungen Wilden“

Wir haben gerne der Verlegung zu gestimmt, denn auch wir leben gerade von dem Zusammenhalt und den fairen Sportsgeist der Liga, da wir aufgrund der Hammfeld Schließung aktuell kein Heimspiel bestreiten können.

„Die Jungen Wilden“ scheitern nach toller erster Halbzeit an der starken Abwehr von BTB Aachen mit 26:21 (12:12)

(nhv) „Die Jungen Wilden“ starteten zu ihrem zweiten Saisonspiel wieder auswärts, weil die Hammfeldhalle aufgrund des Wasserschadens leider immer noch nicht als Heimspielfestung genutzt werden kann. BTB Aachen akzeptierte den Heimrechttausch und so starteten die Männer zur ungewohnt späten Anwurfzeit um 20:30 in ihre zweite Regionalligapartie.

Die Vorgabe aus dem gelungenen Saisonstart gegen Ratingen war klar. Konsequente Abwehrarbeit und konzentriertes Angriffsspiel sollte die junge Truppe vom Trainer Gilbert Lansen zum Erfolg führen. So konnten wir die erste Halbzeit komplett ausgeglichen mit BTB Aachen Kopf an Kopf gestalten und gingen über 5:5 (10.), 8:8 (16.) mit einem 12:12 (30.) in die Kabine.

Die zweite Halbzeit begann mit einer sehr konzentrierten BTB, die durch eine sehr starke Abwehrleistung unsere Angriffe zunichte machten und nach einem 8:1 Lauf sogar bis auf sieben Tore davon ziehen konnten. So stand es in der 47. Minute 20:13 und in der 49. Minute nach Doppeltreffer der Aachener sogar mit 8 Toren Vorsprung 22:14.

„Die Jungen Wilden“ des Neusser Handballverein e.V. gaben sich jedoch nie auf und konnten den Rückstand zum Endergebnis von 26:21 noch verkürzen.

Gilbert Lansen nach dem Spiel: „Die Jungs haben alles gegeben doch leider sollte es heute noch nicht sein. Wir haben in der zweiten Halbzeit am Anfang keinen Zugriff auf das Spiel bekommen.“

Neusser HV: Dreyer, Schroif – Menze (1), Rosendahl (2), Barentzen (3), Pusch (1/1), Hajnik, Ingenpaß (4), Wolfhagen, Vidovic, Jurisic (4), Küpper Ventura (4), Schwabe (1), Janecic (1)

Die „Jungen Wilden“ des NHV haben gegen die SG Ratingen ihrem Namen alle Ehre gemacht.

(nhv) Zum Saisonauftakt der Regionalliga Nordrhein ging es am vergangenen Sonntag zur SG Ratingen.  Etwa 100 Zuschauer in der Gothaerhalle konnten nach dem sehnlichst erwarteten ersten Anpfiff eines Spiels in der NRL Saison kaum glauben, was die 1. Herren des Neusser Handballverein e.V. da ablieferten: „Die Jungen Wilden“ mit einem Durchschnittsalter von knapp über 20 Jahren dominierten die erste Halbzeit und führten durchgehend bis auf das anfängliche 0:0 und 1:1. Dank einer sehr guten Abwehrleistung mit einem bärenstarken Paul Dreyer im Tor baute der NHV die Führung teilweise bis zu drei Tore aus. 

„Die erste Halbzeit hätte besser nicht laufen können. Wir haben mit Energie und Willen gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten. 
Unsere „Jungen Wilden“ haben den mit zum Teil 1.- und 2. Liga Erfahrungen ausgestatteten Spielern der SG gezeigt, dass wir in dieser Liga gut um die Punkte mitspielen werden“, so Trainer Lansen 

Zwar konnte Ratingen bis zur Pause noch auf ein Tor Abstand verkürzen, aber zur Halbzeit konnte man mit einer 12:13 Führung in die Kabine gehen. 

In der Halbzeit machte Trainer Gilbert Lansen klar, dass die stabile Abwehrarbeit weiter fortgesetzt werden muss und im Angriff etwas cleverer die Chancen gesucht werden sollen.

Der NHV kam deutlich besser aus der Kabine und konnte auf 13:17 die Führung ausbauen. Erst in der 48 Minute gelang Ratingen zum 21:21 der Ausgleich. Das Spiel bot dynamischen engagierten Handball auf Augenhöhe mit dem in der Prognose als Ligafavoriten gehandelten Ratingern. 
Sogar in Unterzahl konnte Jose Rosendahl in der 54 Minute den NHV nochmal mit 24:25 in Führung bringen. Leider sollte dies das letzte Tor für die Neusser bleiben. 

SG Ratingen ging in der 56 Minute zum ersten mal durch den 1.Liga erfahrenen Robert Markotic in Führung. Endstand nach einer phantastischen Partie 26:25 für die SG. 

Das Fazit von Trainer Gilbert Lansen: „Wir haben ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt!  Ich glaube nicht das irgendjemand mit so einer starken Leistung gerechnet hat. Meine Jungs haben alles reingeworfen, leider haben wir uns am Ende nicht mit Punkten belohnen können.“ 

„Die Jungen Wilden“ sind ihrem Namen gerecht geworden und wir werden sicher weitere Akzente in der Regionalliga Nordrhein setzen. Die Spieler haben einer im Vorfeld als Favoriten gehandelten SG Ratingen alles abverlangt und eine Partie auf Augenhöhe geboten. Es ist für Aktive und Fans wichtig, mit solchen Spielen die Faszination Handball zu leben und die Begeisterung in den Hallen wieder aufleben zu lassen. Wir freuen uns auf die nächsten Begegnungen und geben trotz des Handicaps mit unserer gesperrten Heimspielhalle Hammfeld Vollgas. Der Saisonauftakt hat alten wie neuen Fans gezeigt, dass in Neuss eine junge engagierte Mannschaft in der Lage ist auf der Platte für Furore zu sorgen und den Spaß am Sport trotz aller Widerstände durch Corona und Baumaßnahmen phantastisch präsentiert.

Neusser HV: Dreyer, Schroif  – Kurth, Menze (2), Rosendahl (2), Barentzen (1), Pusch (1), Hajnik (5/4), Ingenpaß (3), Wolfhagen, Jurisic (8), Küpper Ventura (3), Zarnekow, Janecic.

„Die Jungen Wilden“ in turbulentem Wasser auf dem Weg in die Saison

(nhv) Anfang September erreichte eine Hiobsbotschaft den ganzen Verein: die Trainingshalle Hammfeld wird für mindestens fünf Wochen gesperrt sein (s. Bericht v. 09.09.20). So mussten die Verantwortlichen innerhalb kürzester Zeit sowohl einen neuen Trainingsplan für die Mannschaften als auch haftmittelfreie Bälle organisieren. „Ein großes Dankeschön sprechen wir Josip und dem Vorstand aus. Sie erarbeiteten in kürzester Zeit Lösungen und stellten uns auch durch die Unterstützung unseres Partners Tengo neue Bälle zur Verfügung, da in den anderen Neusser Hallen ein absolutes Haftmittelverbot herrscht.“

Auf der Liste der der Vorbereitungsmaßnahmen stand ein weiteres Testspiel gegen Geistenbeck. Dort sah Trainer Gilbert Lansen zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten. Während die „Jungen Wilden“ in der ersten Halbzeit sehr passiv agierten und auch im Angriff nur durch ihre individuelle Überlegenheit punkteten, wurde in der zweiten Hälfte aktiver gedeckt und auch im Angriff verstärkt als Team gepunktet. Am Ende stand ein verdienter klarer Sieg für die junge Truppe des Neusser Handballverein e.V. sodass ein klarer Sieg daraus hervorging. Ein großes Dankeschön geht an die Geistenbecker, die uns so auf dem Weg in die Saison sehr geholfen haben..

Nach anstrengenden Athletik- und Krafteinheiten stand am Samstag (05.09.) ein Teamtag an. Die komplette Mannschaft traf sich bereits am Vormittag nach Einladung von Volker Staufert auf Gut Gnadental. Daniel Mastalerz, der stellv. Einrichtungsleiter des Raphaelshaus Dormagen und sehr fachkundige und motivierender Organisator dieser spannenden Teambildungsmaßnahme begann pünktlich mit der Einführung und Vorstellung des Tagesprogramms.

So wurden „Die Jungen Wilden“ in drei Teams aufgeteilt und mussten zunächst aus einer umfangreichen Sammlung von Baumaterial und Hilfsmitteln Behelfsfloße bauen, auf denen man im Wettstreit gegeneinander durch die für ihre Stromschnellen bekannte Erft ein ordentliches Stück in abwärts Richtung Rhein paddeln musste. Der Bau erfordert eine klare Aufgabenzuweisung und gutes Wirtschaften, denn man hatte nur ein begrenztes Kontingent an „NHV-Talern“ um Baupläne, Autoreifen, Dachlatten oder ändere Hilfsmittel zu erwerben.

Am Ende stand die Aufgabe im Kehrwasser mittels einem ebenfalls aus Baumaterial selbst gebauten Kran einen Schatz zu bergen. Dieser stellte sich als ein mit Bojen markierter versenkter Betonklotz von ca. 25kg heraus.

Alle Teams meisterten die Herausforderungen ohne Kentern und Havarien. Nach abenteuerlicher Erfahrung fand sich das komplette Team, der sportliche Leiter Josip Jurisic, der Organisator Herr Mastalerz, der Initiator und Gastgeber Herr Volker Staufert und der Vorstand vertreten durch Martin Eggert zu einem gemeinsamen Grillen und Ausklang des Tages im Garten des Gut Gnadental zusammen. Ein besonderer Dank an Volker Staufert und Jutta Zülow, die diese Maßnahme erst möglich machten und uns in der wundervollen Location an der Erft beherbergten.

Volker Staufert, ehemaliger Vorstand und Fundament des Neusser Handballverein e.V.

Am folgenden Tag ging es dann zum Meisterschaftsfavoriten der Verbandsliga vom Mittelrhein nach Stolberg. „In Stolberg konnte besonders unsere Abwehr über 60 Minuten überzeugen.“, so Trainer Lansen.

In der folgenden Woche standen drei Einheiten aufgrund der o.g. Hallenschließung ohne Haftmittel an.

Am Sonntag ging es dann zum Rückspiel gegen die Pulheim Hornets. „Wir bedanken uns sehr dafür, dass unsere Gegner das Testspiel so kurzfristig nach Pulheim verlegen konnten.“, so Lansen. In Pulheim legten unsere „Jungen Wilden“ einen sehr guten Start mit einer soliden Abwehrarbeit hin. Besonders der Mittelblock überzeugte Trainer Lansen. Leider wurden wie im Hinspiel die Chancen im Angriff zu selten genutzt, sodass es nach guten zehn Minuten erst 3:3 stand. Zur Halbzeit gelang es in Führung zu gehen (14:12).

Die zweite Halbzeit überzeugte besonders durch ein den „Jungen Wilden“ entsprechendes  Tempospiel, so dass am Ende ein 30:24 Sieg nach Hause geholt wurde. „Das war unser bestes Testspiel und es kam eine Woche vor Saisonstart zur richtigen Zeit. Mir gefielen vor allem die Abwehr und auch das gesamte Engagement meiner Männer“, so ein gut gelaunter Trainer.

Durch seine Beziehung zu seinem Heimatverein in Oberhausen konnte uns Sebastian Barentzen drei Trainingseinheiten mit Haftmittel in dieser Woche sichern. Außerdem dürfen wir, dank der freundschaftlichen Beziehungen zu Treudeutsch Lank und Alexander Gronwald, einmal in der Woche in Lank trainieren. Vielen Dank an dieser Stelle an beide Vereine, dass wir die Hallen nutzen dürfen!

Dieses sportliche Verhalten zeigt, wie im Handball gemeinschaftlich und kameradschaftlich Probleme gelöst werden können.

Am Mittwoch steht ein Testspiel beim 3.Ligisten Leichlingen an.

„Wir werden die Woche optimal nutzen und an den guten Erfahrungen vom Wochenende anknüpfen. Mit Leichlingen kommt nochmal ein guter Test auf uns zu und dann dürfen wir endlich in das Abenteuer Nordrheinliga starten“, so ein optimistischer Gilbert Lansen

Saisonvorbereitung der „Jungen Wilden“ weiter nach Plan

(nhv/GL) Seit dem letzten Bericht übers Testspiel gegen Schwarz-Rot Aachen ist bei den „Jungen Wilden“ viel passiert. Aufgrund des runden Geburtstages unseres Trainers gab es nach einer anstrengenden Woche ein großes Kabinenfest nach dem Training, welches bei der Mannschaft sehr gut ankam. Des Weiteren verstärkt seit Mitte August ein neuer Spieler den Kader. David Jurisic hatte sich entschieden, nicht mehr für Bayer Dormagen in der A-Jugend aufzulaufen, sondern mit seinen alten Mitspielern in der Nordrheinliga anzugreifen und die „Jungen Wilden“ zu unterstützen.

„Ich brauchte gar nicht viel Überzeugungsarbeit bei David. Er ist ein großer, athletischer und wurfstarker Linkshänder, der besonders unseren Angriff verstärken und beschleunigen wird. Auch menschlich bereichert er unser Team. Aber bei aller Freude darf man auch nicht vergessen: David könnte eigentlich noch im Jugendbereich angreifen (Jahrgang 2002) und wird sich erst einmal an die Härte im Seniorenbereich gewöhnen müssen.“, so ein gut gelaunter Gilbert.

Die absolvierten Testspiele wurden nur knapp verloren, jedoch ist dies kein Grund zu Besorgnis: „In Pulheim habe ich ein sehr gutes Spiel gesehen“, so Gilbert Lansen. „Mit Pulheim hatten wir einen sehr starken Gegner, der letzte Saison nur knapp den Aufstieg in die Nordrheinliga verpasst hat.“

Besonders im Angriff wurden durch schnelles und dynamisches Spiel oft große Lücken in der gegnerischen Abwehr geschaffen, sodass oft frei aufs Tor geworfen wurde. Durch mangelnde Konzentration im Abschluss wurden diese Chancen leider zu selten belohnt. Das Highlight des Spiels war der Kempa-Pass von Torwart Paul Dreyer zu dem in der 1.Welle laufenden Linus Schwabe, der mit einer spektakulären Flugeinlage den Ball mit einem Dreher ins Tor unterbringen konnte.

„Das Spiel gegen Pulheim hätte auch anders ausgehen können, hätten wir unsere Chancen besser genutzt und konstant unsere Leistung im Angriff gebracht. Man merkt in einigen Situationen sicherlich unsere Unerfahrenheit. Wir wissen, wo unsere Baustellen sind und werden weiterhin Gas geben“, so der Trainer nach dem Spiel.

Nach weiteren Trainingseinheiten, in denen am individuellen Angriffsverhalten und den Abwehrabläufen gearbeitet wurde, musste man gegen TK Nippes auf den Trainer verzichten, sodass der sportliche Leiter Josip Jurisic einsprang. „Wir haben viel getestet und einige Spieler mussten auf ungewohnten Positionen ihr Können beweisen“, so Josip. Am Ende konnte man das Rückspiel gegen Nippes für sich entscheiden.

Durch die kurzfristige Verlegung des Saisonstarts, konnten für die dadurch entstandenen freien Wochenenden glücklicherweise weitere Testspiele organisiert werden, um sich sowohl in Abwehr als auch Angriff weiter einspielen zu können. Anfang September stand außerdem eine Teambuildingmaßnahme an, welche die Moral und den Einsatz fürs Team wieder deutlich nach vorne entwickelte.