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Trotz Nachlässigkeiten in Durchgang 2 zum Sieg – weibliche A-Jugend siegt 23:22 gegen SV Straelen

(nhv/TM) Für unsere A-Jugend stand am vergangenen Wochenende das erste Heimspiel der Saison 2020/2021 in der Halle Marie Curie auf dem Programm. Nachdem man in der Vorwoche im Spiel bei der HG Kaarst/Büttgen am Ende mit einem Tor unterlag nahm man sich für das Spiel gegen die A2 des SV Straelen viel vor. 
Zwar waren es die Gäste die nach 13 Sekunden den Torsegen eröffneten – in den folgenden Minuten sollte dies aber nicht mehr der Fall sein. Basierend auf einer guten Abwehrleistung konnten wir uns bis zur 11. Minute komfortabel mit 7:1 in Führung gehen. In der Folgezeit schlichen sich auf bei unseren Mädels immer wieder kleine Nachlässigkeiten ein, sodass wir es verpassten uns weiter abzusetzen. Der Halbzeitstand von 16:9 aus unserer Sicht ging dennoch in Ordnung. 

Der Appell aus der Halbzeitansprache nicht nachzulassen und auch in Durchgang 2 weiter konzentriert zu spielen schien mit Wiederanpfiff wie verpufft. Die Gäste aus Straelen schafften es folglich immer weiter zu verkürzen und kamen in der 46. Minute beim Spielstand von 19:18 erstmals bis auf ein Tor heran. Anschließend konnte sich unsere Mannschaft wieder ein kleines Polster erspielen und mit dem Treffer zum 23:20 rund 90 Sekunden vor Spielende zumindest für eine kleine Vorentscheidung sorgen. Mit der Schlusssirene zum 23:22 trafen die Gäste aus Straelen noch einmal, konnten unseren Sieg aber nicht mehr gefährden. 

Weiter geht es für unsere weibliche A-Jugend am kommenden Sonntag um 12:45 Uhr mit einem Gastspiel in der Sporthalle Rheydt-West beim Rheydter TV 1847

NHV: Kartal (7/5), Kaminska (3), Brünger (3), Seidlitz (3), Engels (2), Özdemir (2), Plath (2), Baumbauer (1), Malang, Gürtler, Ilic. 

Geglückte Premiere in der Regionalliga Nordrhein – Neusser Damen siegen beim SV Straelen

Zwei Punkte und vorläufig Rang drei in der brandneuen Liga – die 1. Damen des Neusser HV konnten nach dem 20:28 (9:15)-Auswärtssieg beim SV Straelen, zum Auftakt der Regionalliga Nordrhein, zufrieden heimkehren. Ein Stück Erleichterung war auch dabei, denn in der Anfangsviertelstunde zeigten sich die Gäste noch hypernervös und übermotiviert. Während die Defensive den SVS bereits dominierte, konnte die Offensive kein Kapital daraus schlagen. Dann jedoch fanden auch die Angriffsakteure die richtige Balance und setzten sich mit ihren Toren vom Gegner ab. Auch nach der Pause das gleiche Bild – die Gastgeberinnen rackerten und kämpften, fanden aber kaum Lücken, während die Neusserinnen in Richtung Kantersieg liefen. Erst mehrere Zeitstrafen zum Ende des Spiels, stoppten den NHV-Lauf, der nun fahrig agierte und einen Kantersieg verpasste. „Das ist den Mädels und mir heute Abend ziemlich schnuppe! Wir sind einfach froh über den gelungenen Start, mit den zwei Punkten und vielen, ausbaubaren Aktionen!“, sagte Trainer Christian Hentschel zum ersten Saisonsieg. Bereits am kommenden Sonntag erwarten die Neusserinnen nun den TuS Königsdorf (24. September 2017, 17 Uhr) zum ersten Heimspiel im Neusser Hammfeld. Ein deutlich anderes Kaliber, gewann der TuS doch sein Auftaktspiel ebenfalls gegen den favorisierten Dünnwalder TV.

Eine Mischung aus positiver Erwartung, Aufregung oder einfach Nervosität – die Anfangsminuten des Premierenspiels in der Regionalliga Nordrhein, geriet für die Zuschauer beider Lager zu einem ebensolchen Nervenspiel, wie für die Akteure auf dem Spielfeld. Hüben wie drüben wurden die Bälle verworfen, sich in die eigenen Beine gedribbelt und schlicht keine richtigen Lösungen gefunden. Während Letzteres vor allem auf die Gastgeberinnen zutraf, die gegen die bereits gut agierende Defensive der Neusserinnen oft ratlos wirkten, war es bei den Gästen eher die mangelnde Chancenverwertung. Nur 1:2 stand es nach geschlagenen zehn Minuten Spielzeit, ehe der NHV endlich seine gewonnen Bälle in der Abwehr, auch in Tore ummünzte. „Ein typischer Saisonauftakt. Die Mädels waren so aufgeregt vor der Partie, starteten aber eigentlich gut und waren überlegen. Das wollte ich ihnen in den Auszeiten auch noch einmal vermitteln“, sagte Hentschel zu den Gesprächen beim Team-Time-Out. Diese wirkten vor allem auf die Neusserinnen beruhigend, die ihre Abwehr weiter stabilisierten und Tor um Tor davonzogen, während der SVS einfach nicht ins Spiel fand.

Auch nach dem Pausentee kamen die Gastgeberinnen nicht zurück in die Partie. Das lag vor allem an den Neusserinnen selbst, die zunächst nicht mehr nachließen und konsequent ihren Vorsprung ausbauten. Als erst die umsichtig Regie führende Madita Schut zum 12:20 (38.) einnetzte, dann Luisa Teusch auf neun Tore Vorsprung stellte und Kim Klause zum 15:25 (53.) traf, waren alle Hoffnungen der Gastgeberinnen erloschen. Dass die Blumenstädterinnen dennoch nicht in ein Debakel liefen, lag auch am NHV. Gleich mehrere Zeitstrafen gegen die Gäste, die nun fahriger agierten, boten dem SVS den vorher nicht erkannten Raum, die noch bis zum 20:28 verkürzten. „Wir wissen selbst, dass wir in den kommenden Spielen noch mehr gefordert werden und weiter zulegen müssen. Umso mehr freut es mich aber, dass wir heute Abend eine geschlossene Teamleistung gezeigt haben, von den Torhüterinnen bis zur letzten Spielerin, auf der wir aufbauen können!“, sagte Hentschel abschließend.

Mehr fordern wird schon nächste Woche der TuS Königsdorf (Sonntag, 24. September 2017, 17 Uhr, Hammfeld). Anders als die junge Straelener Mannschaft, ist der kommende Gegner mit routinierten Spielerinnen nur so gespickt. Angeführt von der erstligaerfahrenen Zydre Zimmermann, wird der Kölner Vorortclub versuchen, die Serie der HVM-Teams, die keine Partie am ersten Spieltag gegen die Niederrheinvertreter verloren haben, fortzusetzen. „Wir werden jede Unterstützung benötigen. Sowohl von unseren Zuschauern, als auch aus den anderen Teams“, sagt der Neusser Coach, der auf einige Spielerinnen wird verzichten müssen.

Neusser Oberligadamen lassen Punkte in Straelen liegen

Von Beginn an fanden die Neusserinnen nicht richtig ins Spiel. Im Angriff und in der Abwehr wurden zu viele, vermeidbare Fehler gemacht, die schnell zu einem immer größer werdenden Rückstand gegen den SV Straelen führten. Ein Spiegelbild der vergangenen Trainingswochen. Auch nach der Halbzeit konnten die Neusser ihr Konzept nicht durchsetzen. Daran änderte auch eine offensive 3:3 Deckung nichts mehr, die den Abstand nicht mehr entscheidend verringern konnte, sodass es nach sechzig Minuten 34:25 für Straelen stand. „Nun heißt es Kopf hoch und nach Vorne blicken“, sagte die spielende Co-Trainerin Kim Klause unmittelbar nach dem Schlusspfiff. Der Blick geht in Richtung des nächsten Heimspiels, wenn der Gegner HSG Rade./Herbeck (Sonntag, 12. März, 16.30 Uhr, Hammfeldhalle) lautet. „Wir haben gegen dieses Team noch etwas gut zu machen“, blickte Klause kämpferisch voraus.

Neusser Damen wollen ihre Mini-Serie beim SV Straelen ausbauen

Das Ende eines Negativlaufs oder das Fortsetzen von positiven Ergebnissen? Eine Serie wird am Sonntagabend auf jeden Fall reißen, wenn die 1. Damen des Neusser HV beim akut abstiegsgefährdeten SV Straelen antreten (5. März, 17.45 Uhr, BOFROST-Halle, Straelen). Seit fünf Partien warten die Gastgeberinnen, die im vergangenen Jahr noch als Tabellenvierter einliefen, auf einen Punktgewinn. Punkte, die auch ein Befreiungsschlag wären, bei nur noch einem Zähler Abstand zum direkten Abstiegsplatz. Die Neusserinnen wollen dagegen ihre Miniserie, von zuletzt zwei Siegen in Folge und 6:2 Punkten in den letzten vier Partien, weiter ausbauen und sich damit wohl endgültig vom Abstiegsgespenst befreien.

„Wir werden mit großem Respekt aber auch ebensolchem Selbstvertrauen nach Straelen fahren!“, sagt NHV-Trainer Christian Hentschel vor der kommenden Partie, in der die Neusserinnen leicht favorisiert sind. Wobei der Trainer das Wort „Favorit“ gar nicht gerne hört: „Nein, jede Begegnung mit Teams aus der unteren Tabellenhälfte ist völlig offen. Nur wenn wir wieder bereit sind alles zu investieren, über sechzig Minuten, werden wir gute Chancen haben.“ Erst Recht sollte dies für das Spiel gegen die kommenden Gastgeberinnen gelten. Im vergangenen Jahr noch sorgte der SVS für eine Reihe von Positiv-Schlagzeilen und kratzte lange an der Rangordnung in der Liga, die sie mit Platz vier beendeten. In dieser Saison sind die Grenzstädter ähnlich gebeutelt wie die Neusserinnen selbst. Oft nur mit einem Minikader unterwegs, konnte das Team von Trainer Manfred Wählen in den meisten Spielen lange mithalten, auch gegen die großen Favoriten, um mit einer Schwächephase die Punkte liegen zu lassen. So auch beim Hinspiel in Neuss, als der SVS bis zur 39. nur knapp mit 21:19 in Rückstand lag, um nur zehn Minuten später, beim 28:20, nahezu aussichtslos zurückzuliegen. „Aber sie kämpfen immerzu weiter und haben auch im Hinspiel den Abstand noch deutlich verkürzt. Das sollte uns noch einmal als Warnung dienen, mit voller Konzentration dort anzutreten!“, sagt Hentschel. Besonderes Augenmerk werden die Neusserinnen auf Kreisläuferin Zoé Daguhn, Elena Fiedler und Stefanie Heuvels legen, die nicht nur die Top-Feldtorschützinnen der Straelenerinnen sind, sondern auch beim ersten Aufeinandertreffen die meisten Probleme bereiteten.

„Wir waren nach dem letzten Spiel gegen Rheydt überhaupt nicht zufrieden mit uns. Wir werden uns wieder zusammenreißen, um auswärts endlich wieder zu punkten!“, sagt die spielende Co-Trainerin Kim Klause selbstkritisch und angriffslustig. Tatsächlich war das letzte Heimspiel gegen die Mönchengladbacherinnen kein handballerischer Leckerbissen, nach dem nur die Freude über die gewonnenen Punkte blieb. Gerne hätten die Neusserinnen im Training nachgelegt und sofort wieder gespielt, um diesen Eindruck zu revidieren aber die Karnevalstage unterbrachen den Trainings- und Spielbetrieb. „Der `Gute-Laune`-Akku sollte wieder voll sein und das wird sich auch auf dem Feld zeigen“, sagt Christian Hentschel optimistisch. Dafür stehen den Neusserinnen aktuell alle Spielerinnen, außer den Langzeitverletzten, wieder zur Verfügung. Über den Einsatz der A-Jugendlichen wird, wie gewöhnlich, erst kurzfristig entschieden.

Hinspiel | 32:28 (16:14) | Beste Torschützinnen NHV – Sorg (9/5), Schut (6), L. Klause (5), Emmerich (5) // SVS: Fiedler (10/4), Heuvels (5), Daguhn (5)
Bisherige Bilanz | 7 Spiele – 3 Siege – 0 Remis – 4 Niederlagen | Letzter Erfolg in Straelen – 14.12.2013 (26:29)

Die 1. Damen des Neusser HV klettern aus dem Tabellenkeller – Heimsieg gegen Straelen

Bei den Damen des Neusser HV scheint der Knoten geplatzt! Nach dem knappen Auswärtserfolg in Rheydt, ließen die Neusserinnen einen verdienten 32:28 (15:12)-Erfolg gegen den SV Straelen folgen. Und in diesem Heimspiel, vor einer zahlreichen und lautstarken Kulisse, boten die Gastgeberinnen vor allem eines – einen beherzten und und leidenschaftlichen Kampf, mit spielerischen Akzenten, die mehr werden. In der zweiten Hälfte entschieden die NHV-Frauen die Partie mit einer Leistungssteigerung in der Defensive und konsequentem Tempospiel. Die ratlos und beeindruckt wirkenden Straelenerinnen blieb nur noch am Ende zu verkürzen, der den klaren Erfolg jedoch nicht mehr gefährden konnte. Mit den Punkten drei und vier in der Tasche, klettern die Gastgeberinnen in der Tabelle nach Oben und belegen nun den 10. Platz in der Oberliga Niederrhein.

Gleich zu Beginn, nach der frühen 3:1-Führung (8. Minute), dokumentierten die NHV-Frauen Selbstbewusstsein. Eine kompakte und dennoch aggressiv gegen den Ball agierende Abwehr, zeigte Wirkung bei den Gästen aus der Blumenstadt, die trotzdem noch einmal zum 4:4 ausgleichen konnten. Fortan bestimmten die Gastgeberinnen das Geschehen. Das änderte sich auch nicht, als der SVS die Time-Out-Karte (13. Minute) zog, sondern erst, als die Neusserinnen etwas im eigenen Angriff überdrehten und Gäste-Kreisläuferin Zoé Daguhn nicht zu stoppen war. Aus der komfortablen 8:4-Führung, machten die Gästen binnen zehn Minuten, eine 10:12-Führung. Statt nun einzubrechen wie in den ersten Saisonspielen, beantwortete der NHV den Führungswechsel mit wütenden Angriffen und einer noch zupackenderen Abwehr. Fünf Treffer waren die Belohnung für die Gastgeberinnen und ein weiterer Wirkungstreffer gegen den SV Straelen, der aber wieder bis zur Pause auf 16:14 verkürzte.

„Wir hatten schon in der ersten Halbzeit mehr Vorteile, diese aber nicht alle nutzen können. Das wollten wir besser machen und vor allem das Kreisläuferspiel unterbinden.“, sagte Trainer Christian Hentschel zur ausgegebenen Marschroute beim Halbzeittee. Und seine Mannschaft hörte offenbar besonders gut zu. Denn die Abwehr wusste sich weiter zu steigern, ließ kaum noch ein Anspiel auf die weiterhin brandgefährliche Daguhn zu und nachdem sich der Rückraum an der Neusser Abwehr aufgerieben hatte, spiegelte sich das Engagement auch im Ergebnis wieder. „Wie wir zwischen der 35. Minute und der 49. Minute verteidigt haben, das war schon richtig gut! Da hat das Zuschauen Spaß gemacht!“, fand der Trainer lobende Worte für sein Team, das aus einer knappen 18:17-Führung (35.), bis eben zur 49. Minute, ein 28:20 machte. Zwei Minuten später sah sich der Coach aber gezwungen die grüne Karte hinzulegen. Denn sein Team verlor in Unterzahl ein wenig den Kopf und die Spannung, sodass der SVS blitzschnell auf 28:23 verkürzte. Danach traten die Gastgeberinnen wieder konzentrierter auf und spielten die restliche Zeit diszipliniert zu Ende, obwohl die Blumenstädter noch einen weiteren Treffer aufholen konnten. „Wir haben uns im Vergleich zum letzten Spiel und innerhalb des Spiels steigern können, was mich besonders freut. In der ersten Hälfte haben wir spielerisch mehr überzeugt, in der zweiten Hälfte einfach richtig gut verteidigt. Kompliment an meine Mädels!“, zog Christian Hentschel ein zufriedenes Fazit.

Bis Weihnachten geht es nun ohne große Pausen weiter in der Liga. Bereits am kommenden Wochenende reisen die NHV-Frauen zur HSG Rade./Herbeck (Samstag, 5. November 2016, Gymnasium Herrmannstraße), die heute Abend bereits spionierte und dabei mit Nationaltorhüter Andreas Wolff, in prominenter Begleitung erschien. Ob mit oder ohne Prominenz, die NHV-Frauen werden auch in der Fremde wieder mit breiter Brust auftreten dürfen.