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Vergebliche Aufholjagd nach kurioser Halbzeit – Neusser HV unterliegt dem TV Lobberich

Am Ende hat es nicht gereicht, um die Gäste noch einmal in die Bredouille zu bringen. Nach sechzig aufreibenden Minuten unterlagen die Oberliga-Damen des Neusser HV auch gegen den TV Lobberich verdient mit 22:28 (10:17). Die Gäste erwiesen sich über die gesamte Spielzeit als die ausgebufftere und weniger fehlerhafte Mannschaft, die in Halbzeit eins allerdings von zahlreichen fragwürdigen Entscheidungen der Unparteiischen profitierten. Dem nimmermüden kämpferischen Einsatz der Neusserinnen, die noch einmal alles probierten, hielt der TVL auch im zweiten Durchgang stand und nahm verdient die beiden Punkte mit auf die Heimreise.

„Die Mädels sind frustriert und enttäuscht. Enttäuscht, weil wir leider immer noch zu viele einfache Fehler im Angriff machen und uns die Routine in dieser Besetzung fehlt.“, sagte Trainer Christian Hentschel nach dem Spiel. Warum die Neusserinnen frustriert seien, dazu wollte sich der Coach nicht äußern und verwies auf das Geschehene in Halbzeit eins. Dort kamen die Gastgeberinnen zunächst gut ins Spiel, trotz der erneut engen Bewachung von Madita Schut, die sich bereits im Hinspiel einer dauerhafte Manndeckung erfreute. Doch nach dem 3:2 durch Isabel Kaphahn, musste der NHV ganze fünfzehn Minuten warten, ehe erneut Kaphahn zum zwischenzeitlichen 4:10 (20.) traf. Die Gäste waren da bereits im zweistelligen Bereich, alleine durch sechs verwandelte Siebenmeter! „Das war Gift für unser Selbstvertrauen, sodass die Bemühungen im Angriff immer hektischer wurden“, beschrieb der Trainer kurz und knapp die Auswirkungen auf das Neusser Spiel, die bis zur Halbzeit mit 10:17 bereits deutlich ins Hintertreffen gerieten.

In der zweiten Halbzeit zeigten sich die nie aufsteckenden Neusserinnen auf Augenhöhe mit den Gästen, die zwar „nur“ noch ihren Vorsprung verwalten mussten aber zwischenzeitlich durchaus noch unter Druck gerieten. „Das müssen wir für die nächsten, schweren Spiele mitnehmen. Nie aufgeben, im Training noch mehr investieren, damit unsere Fehlerzahl geringer und unsere Chancen auf Punkte höher werden!“, beschwor Hentschel die Marschroute für die nächsten Wochen.

Die führt nach der Karnevalswoche zum vielleicht einfachsten Spiel der Saison, beim Tabellenführer TV Walsum-Aldenrade (Samstag, 9. März 2019, 17.30 Uhr). Vor einem Jahr noch ein Duell in einer höheren Liga und unter annähernd gleichen Voraussetzungen, liegt die Favoritenrolle dieses Mal klar bei den Gastgeberinnen.

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NHV-Motor stottert in der zweiten Hälfte – Oberligadamen geben Führung in Lobberich noch aus der Hand

Es ist zum Verrücktwerden! Statt mit möglichen 10:0 Punkten an der Spitze, stehen die 1. Damen des Neusser HV, nach der unnötigen 24:23 (11:15)-Niederlage beim bisher sieglosen TV Lobberich, mit nur 4:6 Zählern im unteren Mittelfeld der Tabelle der Oberliga Niederrhein. 45 Minuten lang wähnten sich die Neusserinnen auf der Siegerstraße und es deutete nur wenig auf ein solches Ende hin. Dann riss der Faden in Unterzahl, die ein heilloses Durcheinander verursachte. Die Gastgeberinnen gelangten wieder ins Spiel und gingen beim 22:20 sogar mit zwei Toren in Führung. Noch einmal schien das Momentum auf die Neusser Seite zu schlagen, als Julia Sorg zwei Siebenmeter parieren konnte. Doch auch das half nicht mehr, genauso wenig wie die überragende Angriffsleistung von Kim Klause, die mit ihren zehn Treffern zu oft alleine auf weiter Flur war. Der TVL verteidigte seinen Vorsprung ins Ziel und jubelte ausgelassen über die ersten Zähler.

„Die Manndeckung gegen Madita haben wir wieder gut und einfach lösen können in der ersten Hälfte. Treffsicher war aber schon da fast nur Kim. In der zweiten Hälfte hatte ich zunächst trotzdem ein ganz gutes Gefühl, bis unvermittelt und unverständlich das Chaos bei uns ausbrach, wir kaum noch Tempo in unser Spiel bekamen und die wenigen Chancen dann noch vergaben. Letztlich eine völlig unnötige und bittere Niederlage!“, sagte Trainer Christian Hentschel nach der Partie.

Bevor eine einwöchige Herbstpause den Spielrhythmus unterbricht, kommt es am kommenden Sonntag (14. Oktober, 16.15 Uhr, Hammfeld) ausgerechnet zum Treffen der beiden Absteiger aus der Nordrheinliga. Gegen den TV Walsum-Aldenrade, der seinen gesteckten Erwartungen bisher ebenso wenig gerecht werden konnte, soll Revanche genommen werden für die bitteren Niederlagen der vergangenen Saison. „Davor erwartet uns aber noch eine intensive Trainingswoche, die weitere Lösungen für unsere Situation bringen soll“, blickt Hentschel voraus.

NHV-Damen überrennen Lobberich in 35 Minuten, verpassen aber den Kantersieg

Ein nüchterner Arbeitssieg, mehr war es heute Nachmittag nicht. 35 starke Minuten reichten den 1. Damen des Neusser HV, um gegen den Tabellennachbarn TV Lobberich zu einem klaren 28:20 (19:11)-Heimerfolg zu kommen. Dabei war der Respekt vor den quirligen Gästen groß, die den NHV noch im Hinspiel über sechzig Minuten voll forderten. Entweder war es heute die große Entschlossenheit der Gastgeberinnen in Halbzeit eins, die den Glauben der Gäste an einen Sieg früh erlöschen ließen oder eben einfach jener Tage beim TVL, die auch der NHV bereits erlebte – es ging kaum etwas zusammen. Die Neusserinnen nahmen, nachdem die erste Hälfte deutlich gestaltet werden konnte und auch der Wiederbeginn kontrolliert wurde, zu früh gleich mehrere Gänge aus ihrem Spiel. Nach neun torlosen Minuten für beide Teams, zog der NHV zwar noch einmal auf 27:14 davon, danach fiel die Spannung aber deutlich ab. Auch, weil Trainer Christian Hentschel tief in die Experimentierkiste packte und zahlreiche Wechsel vornahm. Es blieb ohne Folgen und die Punkte 18 und 19 landeten auf dem Konto der Gastgeberinnen, die nun ganz befreit zum vorletzten Saisonspiel, beim TS St. Tönis (Sonntag, 23. April 2017, 16.30 Uhr in der Sporthalle Corneliusfeld), fahren können.

Das erste Tor des Tages und damit die Führung, gehörte noch den Gästen aus Lobberich. Danach bestimmten aber die Neusserinnen das Geschehen an diesem 24. Spieltag der Oberliga Niederrhein, die unmittelbar danach ausglichen und mit 3:1 führten. Ein Ausgleich sollte dem TVL nicht mehr gelingen, auch wenn sie bis zur 17. Minute (9:7) noch in Schlagdistanz bleiben konnten. Bis dahin hatten die Gastgeberinnen noch ihre Probleme mit der eigenen Defensive, die gegen die zweikampfstarken Lobbericherinnen zu selten bestehen konnten. Ganz anders dagegen die Offensive, die oft geduldig spielte, bis der Fehler beim TVL auftrat und dann konsequent verwertete. „Wir haben uns dann aber immer besser auf das Offensivspiel einstellen können, die quirlige Rechtsaußen unter Kontrolle bekommen und auch die Anspiele an den Kreis“, lobte Trainer Christian Hentschel, der den Vorsprung seines Teams, bis zur Halbzeitpause, auf 19:11 anwachsen sah.

„Wir haben eigentlich noch einmal richtiges Feuer vom TVL erwartet und wollten unbedingt diesen Vorsprung erhalten, um die Partie früh zu entscheiden“, sagte die spielende Co-Trainerin Kim Klause zum Halbzeitgespräch, bei dem es nicht viel zu mäkeln gab, weil das Team die Vorgaben gut umsetzte. Auch diese wichtige Phase nach Wiederanpfiff überstanden die Gastgeberinnen mit Bravour, die die Führung weiter ausbauen konnten (22:12/ 36.) und damit endgültig den TVL aus dem Spiel nahmen. Danach folgte eine neunminütige Torflaute beider Teams und ein Spiel, das mehr nach Sommerhandball aussah, als nach einem Kampf um den achten Rang in der Liga. Spätestens nach dem 27:14 (53.) war dann bei den Neusserinnen endgültig das Tempo und die Spannung aus dem Spiel, die die Gäste noch einmal gewähren ließen, die dies für die Ergebniskosmetik nutzen konnten und zum Endstand von 28:20 verkürzten. „Ich habe Verständnis für meine Mädels, dass sie nicht mehr volles Risiko gegangen sind. Nach einer langen Saison, mit knappem Kader und vielen Blessuren und einer ersten Halbzeit, in der unsere Arme im Zweikampf langgezogen wurden, haben wir auf Sicherheit gespielt. Danach haben meine bewussten, taktischen Experimente und die vielen Wechsel, ihr Übriges getan. Trotzdem bin ich zufrieden mit unserem Auftreten und ich freue mich auf die letzten beiden Partien“, sagte Trainer Christian Hentschel abschließend.

In diesen letzten beiden Spielen, die den Neusser HV zunächst zum Ligasechsten nach St. Tönis führen, können die Neusserinnen ihren achten Platz in der Tabelle noch verteidigen. Dazu fehlen noch zwei Punkte, um auf der sicheren Seite zu sein und nicht noch vom SV Straelen abgefangen zu werden. „Der achte Platz und die 20-Punkte-Marke sind unsere letzten Saisonziele! Bisher haben wir alle Ziele erreicht und liegen bereits deutlich über dem Soll, sodass wir sehr befreit aufspielen können“, sagt Kim Klause, die mit ihren Teamkolleginnen, nach der kurzen Osterpause, noch mindestens einmal als Siegerin vom Platz gehen will.

Neusser Damen behalten im Lobbericher Hexenkessel die Nerven und die Punkte

Die Spitze der Verfolgergruppe war das Ziel und dort stehen sie nun! Die 1. Damen des Neusser HV bestehen auch in der aufgeheizten Atmosphäre der Werner-Jäger-Sporthalle und sicherten sich mit einem 27:31 (13:13)-Auswärtserfolg die nächsten Zähler und den achten Rang in der Oberliga Niederrhein der Frauen. Es wurde die hart umkämpfte und enge Partie, in der die Neusserinnen zunächst nur schleppend ins Spiel fanden. Angepeitscht vom lautstarken und diskussionsfreudigen Publikum sowie angestachelt durch drei Pleiten in Serie, gaben die Gastgeberinnen auch dann nicht auf, als der NHV die Partie drehte und Mitte der zweiten Halbzeit auf vier Tore davonzog. Mit Glück und großem Willen, überstanden die Gäste aber auch schwierige Phasen und sicherten den letztlich verdienten Erfolg. Der Lohn, neben den Punkten – der Platztausch mit den Kontrahentinnen, der dem Neusser HV den achten Rang beschert. Getrübt wurde die Freude über den Sieg, als Annika Honnef buchstäblich in letzter Sekunde, nach einem Zusammenprall mit einer Lobbericher Spielerin, mit schmerzverzerrtem Gesicht liegenblieb. Ob die Außenspielerin am kommenden Wochenende, wenn das letzte Spiel des Jahres gegen die Turnerschaft St. Tönis angepfiffen wird (Sonntag, 18. Dezember 2016, 16 Uhr, Hammfeld), dabei sein kann, wird erst eine Untersuchung am Wochenanfang ergeben.

„Die Mädels schreckt mittlerweile kaum noch etwas. Ob der weitgehende und unfreiwillige Verzicht auf Routinier Sandra Höfig, die stark erkältet angetreten war, der erneut schmale Kader oder eben diese besondere Atmosphäre. Wir machen einfach unser Ding und kämpfen bis zum Schluss!“, zollte Trainer Christian Hentschel seiner Mannschaft Respekt. Dabei waren seine Damen zunächst nur schleppend in die Partie gekommen. Die mahnenden Worte des Trainers ignorierend, den TV Lobberich nicht zu einer emotionalen Spielweise kommen zu lassen, nutzten die Gastgeber zur frühen Führung (3:1/ 8. Minute) und zum Ausbau des Vorsprungs bis zum 10:5 (18.). Bis dahin fanden die Neusserinnen kaum Mittel, um einerseits gegen die starke und aggressiv zu Werke gehende Defensive des TVL ein Durchkommen zu finden und taten sich andererseits schwer, die zweikampfstarke rechte Angriffsseite der Lobbericher zu kontrollieren. „Zu Saisonbeginn wäre da bereits der Stecker gezogen gewesen und wir wären in eine hohe Niederlage gestolpert“, ahnte der Trainer zunächst nichts Gutes. Doch das NHV-Team scheint daraus gelernt zu haben, begann zu kämpfen, sich zu wehren und nach einer Umstellung der Defensive, ebbte dann auch der Spielfluss der Gastgeberinnen ab. Tor um Tor verkürzte die Gäste, glichen in der 28. Minute zum 12:12 aus, um nur eine Minute später die erneute Führung, nach dem 1:0, mit 13:12 zu übernehmen.

Mit dem Pausenpfiff gelang den Lobbericherinnen noch einmal der Ausgleich, doch das Momentum war bereits auf der Neusser Seite. „Wir konnten die Defensive größtenteils stabil halten und das half uns auch über schwierige Angriffsphasen hinweg“, analysierte die spielende Co-Trainerin Kim Klause. Tatsächlich vergaben die Neusserinnen einige Möglichkeiten, um sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen. Diesen Abstand hielten die Gastgeberinnen konstant bis zur 45. Minute (18:20), auch angestachelt durch das lautstarke und hitzige Publikum, das sich mittlerweile auf die Unparteiischen konzentrierte und jede Entscheidung kommentierte. „In dieser Phase sind wir zunächst ruhig geblieben, haben weitere Nadelstiche setzen können“, sagte Trainer Christian Hentschel, der zufrieden beobachtete, wie sich sein Team weiter absetzte und erstmals beim 18:22 (45.), mit vier Toren vorne lag. Danach machten es sich beide Mannschaften selbst schwer. Zeitstrafen und überhastete Abschlüsse, hätten die Partie deutlicher oder noch einmal in die andere Richtung wenden können, doch erneut hielt sich der NHV mit viel Kampf und ein bisschen Glück, auch in diesen Situationen schadlos. „Entschieden haben wir die Partie erst drei Minuten vor Schluss, obwohl es vorher möglich war. Da können wir noch dazulernen. Es ist nur ein winziges Haar in der Suppe, denn die Mädels können stolz auf sich sein, hier bestanden zu haben“, sagte Trainer Christian Hentschel abschließend. Die Freude fiel dennoch verhalten aus, denn unmittelbar vor dem Schlusspfiff trat eine Lobbericher Spielerin unabsichtlich auf den Fuß der heranstürmenden Annika Honnef, die nicht damit rechnen konnte und sich böse den Fuß verdrehte. Ein Foul, das von den Unparteiischen mit der blauen Karte (rote Karte und Bericht) bedacht wurde. „Ich habe die Situation nicht gesehen und kann nicht sagen, ob die Karte berechtigt war. Für uns wäre ein weiterer Ausfall schon schlimm. Für Annika noch viel mehr, die gerade richtig gut drauf war und der wir das Beste wünschen, dass es glimpflich ausgegangen sein mag!“, hofft der Trainer auf einen positiven Befund, bei der am Montag anstehenden Untersuchung.

Noch einmal gehen die Neusserinnen in diesem Jahr auf Punktejagd. Gegen die favorisierte Turnerschaft St. Tönis (Samstag, 18. Dezember 2016, 16 Uhr, Hammfeld), die nach den letzten Niederlagen etwas unter Zugzwang geraten ist, kein leichtes Unterfangen, weshalb der Trainer der Neusserinnen um Unterstützung der heimischen Fans bittet: „Zum Jahresabschluss wünsche ich mir für die Mädels, dass ihre Leistungen durch ein breites Publikum und lautstarke Unterstützung honoriert werden. Jede krabbelt derzeit auf dem Zahnfleisch aber ich bin mir sicher, dass so alle noch einmal alles aus sich herausholen werden, um St. Tönis das Leben schwer zu machen!“

„Die Besten vom Rest“ im direkten Duell in der Oberliga Frauen – Neusser HV reist zum punktgleichen TV Lobberich

Es ist zwar „nur“ die Partie des Tabellenachten gegen den punktgleichen aber rangniedrigeren Liganachbarn, wenn der TV Lobberich (8.) am Samstagabend (19.30 Uhr, Werner-Jäger-Sporthalle, Nettetal) in der Oberliga Niederrhein, auf den Neusser HV (9.) trifft aber Brisanz und Spannung, stecken trotzdem in dieser Begegnung. Selten war die vierthöchste Klasse so zweigeteilt wie in dieser Saison. Vorneweg die ersten sieben Teams, deren „Schlusslicht“ die HSG Rade/ Herbeck trotzdem fünf Punkte von den punktgleichen Verfolgern aus Lobberich und Neuss entfernt ist. Dahinter gibt es ein Hauen und Stechen um die Platzierungen. Der Tabellenvorletzte Straelen weist nur drei Punkte Rückstand auf das „Spitzenduo“ der Verfolger auf. So gewinnt die morgige Begegnung zusätzlich an Bedeutung, denn der Verlierer kann schnell einige Plätze abrutschen.

„Das kann eine richtig gute und enge Partie werden!“, sagt Trainer Christian Hentschel mit Blick auf das morgige Spiel. Nicht nur die Tabellenkonstellation sieht beide Mannschaften auf Augenhöhe. Das Team von TVL-Trainer Marcel Schatten konnte, wie der Neusser HV, seine Partien gegen die Teams der unteren Tabellenhälfte fast alle für sich entscheiden. Rheydt, Borken, Solingen – für die junge und gut ausgebildete Mannschaft der Lobbericher, die bisher zwanzig Spielerinnen zum Einsatz brachten, wertvolle Punkte. Der Überraschung gegen den TV Walsum-Aldenrade (28:28), folgte aber postwendend die wohl schmerzlichste Niederlage gegen den Mettmanner TV und zwei weitere Niederlagen gegen die Spitzenteams der Liga, vor der morgigen Partie. Kurios, dass auch der NHV sein bisher einziges Spiel gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte, in Mettmann verlor. „Beide Teams leben von ihrer jugendlichen Kreativität, von der Leidenschaft und den Emotionen, die sie aufs Feld bringen müssen, um die fehlende Erfahrung zu kompensieren. Da sind Aussetzer, als Zeichen fehlender Konstanz, normal.“, sagt Trainer Christian Hentschel. Unterschiede zwischen den Teams gibt es dann aber doch: „Der TVL hat bisher die bessere Defensive. Starke Torfrauen und eine aggressive Abwehr. In der Offensive verteilt sich die Verantwortung auf viele Spielerinnen, wobei die Ausnahmekönnerin fehlt. Und das ist eher unangenehm für uns.“, analysiert die spielende Co-Trainerin Kim Klause.

„Die Partien der letzten Jahre waren immer eng und hart umkämpft. Gleiches erwarte ich für das morgige Spiel und die Bereitschaft meiner Mädels, dafür alles in die Waagschale zu werfen! Wir wollen die Chance ergreifen und uns eine noch bessere Position für die Rückrunde erspielen!“, gibt der Trainer die große Motivation für das Team bekannt. Gleichwohl die Vorbereitung auf diese Partie eher mäßig war und auch der Kader fürs Wochenende noch nicht endgültig feststeht, bleibt das Trainerteam optimistisch und Hentschel sagt augenzwinkernd: „Ich wäre wohl eher nervös, wenn mal alles perfekt gelaufen wäre!“ Hinter dem Einsatz von Spielgestalterin Madita Schut steht noch genauso ein Fragezeichen, wie die Optionen aus der weiblichen A. Diese spielt kurz zuvor ihr Spitzenspiel um die Niederrheinmeisterschaft in Korschenbroich und es wird kurzfristig entschieden, wer noch zum Spiel der Damen stößt. Weitere Fragezeichen entstanden durch die grassierende Erkältungswelle. „So oder so. Wir werden genauso heiß sein wie Lobberich, die nach drei Niederlagen in Serie, zu Hause endlich wieder punkten wollen. Ich freue mich einfach auf ein packendes Spiel!“, sagt Co-Trainerin Kim Klause abschließend.

Bilanz des Neusser HV vs. TV Lobberich in der Oberliga HVN:
2 Siege – 1 Unentschieden – 5 Niederlagen

NHV-Girls gewinnen gegen Niederrheinmeister TV Lobberich

Im Spitzenspiel der Oberliga Niederrhein zwischen dem heimischen NHV und dem Tabellendritten TV Lobberich siegen die Mädels um Trainer Christoph Schon mit 28:24 (11:11). Es war das erwartet enge Spiel gegen den amtierenden Niederrheinmeister. Bis zum 5:5 war die Begegnung ausgeglichen. Danach zog Lobberich auf 5:8 und 7:10 davon. Neuss konterte mit einem 4:0 Lauf und ging mit 11:10 in Führung, den Lobberich mit dem Halbzeitpfiff per 7m egalisierte. In der 2. Halbzeit warfen Vanessa und Mabel schnell eine 14:12 Führung heraus, die Lobberich noch einmal in der 35.Minute egalisierte. Neuss erhöhte weiter das Tempo und zog über die Zwischenstände 20:16, 24:18 und 26:19 vorentscheidend davon. Beim Sieger gab Sara Flegel nach halbjähriger Verletzungspause ein vielversprechendes Comeback. Somit kommt es nächste Woche Samstag in Korschenbroich um 16 Uhr gegen den selbsternannten Meisterschaftsfavoriten JSG TVK/ART zum nächsten Spitzenspiel. Für den NHV spielten Annika und Lene im Tor, Anna-Sophie, Luisa, Luca, Annika, Katharina, Vanessa, Anna, Sara, Emily, Maybel, Marie,und Leonie.

NHV mit wechselhafter Leistung zum Erfolg – 26:19 gegen Lobberich

Die letzte Hürde zum Treppchenplatz in der B-Jugendoberliga ist erfolgreich genommen. Die weibliche B-Jugend des Neusser HV sicherte sich mit dem 26:19 (10:5)-Heimerfolg gegen den TV Lobberich einen Platz unter den Top3 der Liga. Am ungewohnten Donnerstagabend reichte den Gastgeberinnen eine über weite Strecken gute Leistung in der Defensive, um die Samt- und Seidenstädterinnen mit 26:19 (10:5) zu besiegen. Zwischenzeitlich lagen die Neusserinnen mit zehn Toren in Front, konnten aber die Konzentration nicht über die gesamte Spielzeit aufrecht erhalten. Nun kommt am Samstag nach der Pflicht, zum Abschluss der Saison die Kür – der ungeschlagene TV Aldekerk erwartet die Quirinusstädterinnnen.

“Wie gegen Kempen, hat mir unsere Abwehrleistung über weite Strecken gut gefallen. Vor allem in Unterzahl konnten wir einige Ballgewinne erzielen”, analysierte Trainer Christian Hentschel. Er sah seine Farben überlegen gegen die Lobbericher Mädchen, die kaum Lösungen fanden. Lediglich mit dem Angriffsspiel konnten die Neusserinnen heute nicht zufrieden sein. Zahlreiche technische Fehler, oft sogar unbestraft durch die Gäste, verhinderten einen deutlicheren Erfolg. So zog die Heimmannschaft zunächst auf 6:2 davon, blieb dann sieben Angriffe ohne Torerfolg und -abschluss, um dann in Unterzahl vom zwischenzeitlichen 6:5, auf 16:6 davonzuziehen. “Dann werden wir etwas nachlässiger in der Abwehr und vertändeln im Angriff einige Bälle oder suchen sofort im 1:1 den Abschluss. Gerade offensiv müssen wir in solchen Phasen cleverer spielen”, bemängelte der Trainer.

Die nächste und für diese Saison letzte Gelegenheit zu beweisen, dass nicht nur die Abwehr deutliche Fortschritte gemacht hat in dieser Saison, bietet sich am kommenden Samstag. Dann wartet kein Geringerer als der ungeschlagene Tabellenführer TV Aldekerk auf die Neusserinnen (Samstag, 5.3., 16.15 Uhr, Vogteihalle). “Normalerweise brauchen wir einen Sahnetag und Aldekerk einen schwächeren Tag, wenn wir auf Punkte spekulieren wollen. Aber wir wollen noch einmal alles investieren und schauen dann wofür es gereicht hat”, freut sich die Mannschaft trotz der klaren Außenseiterrolle auf die Partie.

NHV verliert zum Abschluss gegen den TV Lobberich

Männliche C1-Jugend beendet die Oberligasaison mit einer Niederlage gegen den TV Lobberich

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Nach diesem letzten Spieltag schließt die Neusser C-Jugend in der Oberliga die Saison mit 13:23 Punkten und dem siebten Tabellenplatz ab. Für die erste Oberligasaison dieses Jahrganges können die Jungen zufrieden sein. Mit weniger Spielerausfällen wären noch ein oder zwei Plätze mehr drin gewesen, aber für den NHV war es ein Erfolg sich in der Oberliga gut präsentiert zu haben.

Gegen den starken Tabellendritten der Liga aus Lobberich war für unsere Jungen nichts zu holen. Erneut musste Trainer Burkhard Heesen auf wichtige Spieler verzichten, was die Aufgabe noch erschwerte. „Doch die Jungs haben gekämpft und nie aufgegeben,“ lobte der Trainer seine Spieler. „Am Ende ist das Ergebnis mit 16:32 (6:14) etwas zu hoch ausgefallen.“

Es spielten: Nils (9), Linus (4), Tim (1), Oliver (1), Finn (1), Dylan, Saif, Melik, Matthias, Jonah, Juliano